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Die naturwissenschaftliche Diskussion um das Thema "Geist und Materie" ist allgegenwärtig. Eine materielle Welt existiert nicht - nur die Vorstellung davon - und diese geht aus einem Geist hervor, dessen Intelligenz vom Willen der Bestimmung und Berufung geführt wird; aus vernunftbegabtem Lebendigen - durch uns  - das Physische ist aber nur eine Idee unseres Bewusstseins. Wir selbst erschaffen die Welt in dem wir uns - am Vorbild einer vermeintlich suggestiv-materiellen Natur orientiert - die Welt kreieren. So ist es ein Geschenk, auf dieser kreativen Basis meiner Faszination für die Sprache "Musik" Ausdruck zu verleihen und diese mit euch - meinen "Lebensgefährten" - zu teilen.

 

Wir sind offensichtlich Teil eines Gesamtbewußtseins und die Individualität ist nicht nur eine nützliche Illusion, sondern ein wunderbares, erfahrbares Abenteuer. Unsere Wünsche und Motivationen forcieren allerdings eine Evolution, die sich schon lange über die BIOLOGIE erhebt und wunderbare, intellektuelle Erlebniswelten und (Selbst)Erfahrungsbereiche kreiert - uns wahrscheinlich - materialistisch gesehen - in Zukunft jedoch selbst obsolet macht. Für wen oder was `bauen´ wir dieses imaginäre Konstrukt einer kybernetischen Erlebniswelt? Meine Auffassung ist: Für uns selbst; und zwar in folgendem Kontext: Für ein WESEN, dass sich selbst noch nicht kennt... - ein Wesen, dessen 5 Sinne in ihrer Beschränkung eine ultimative Selbsterkenntnis zwar ausschliessen, aber dennoch eine tiefgründige Überzeugung begründen können, was wirklich und gegenwärtig ist. Ein Wesen, das sich selbst in einem Kontinuum von Raum und Zeit entdecken und erfahren will.

Es wird Zeit, gegenwärtig zu erkennen, dass die gesamte NATUR nicht da draussen, sondern in UNS selbst verankert ist und das das GEISTIGE und LEBENDIGE `nur´ eine Wahrnenehmungs- und Ausdrucksform des GESAMTBEWUSTSEINS ist, dessen Teil wir sind. Aber nicht im materiellen Sinne - sondern in einer vergeistigten virtuellen Welt.

In den vergangenen, vom Materialismus geprägten Jahrzehnten, waren die Natur - und Geisteswissenschaften nicht sehr hilfreich, der Philosophie neue Inspirationen zu vermitteln, aber wir befinden uns jetzt in einer Ära, in dem vielen unabhängigen Wissenschaftlern und aufmerksamen, informierten Menschen klar wird, dass das Realitätsmodell unserer Welt obsolet geworden ist. Neue Forschungsergebnisse vermitteln dieses Bild immer deutlicher.

 

 

 

Die menschliche Spezies leidet offensichtlich immer noch unter einer sensorischen Überreizung mit der Folge zwangsläufig enstehender Fehlanpassungen. Wir haben unsere ewig - wachsende, bewusste ´Natur´ verdrängt und vergessen. Wenig Raum für Mystik und notwendige Demut. Diese ´Bewusstlosigkeit´ ist Teil unseres evolutionären Fortschritts, der auch in künstlichen neuronalen Netzen ohne Kontrolle evolviert.

In der gegenwärtigen postmodernen Ära ist die Entfremdung das Synonym für diese Ohnmacht und der Staat bietet keine Problemlösungsmöglichkeiten an - im Gegenteil - er forciert diese gesellschaftscharakteristisch und fördert aggressives und absurdes Verhalten. So wurde weltweit hinter den gegenwätigen Kulissen ein System installiert, dass vollkommen undemokratisch und korrupt ist. Für eine Veränderung bleiben uns nur individuelle Gestaltungsmöglichkeiten; Kommunikation und empathische Solidarität unter uns seelenverwandten LEBENSGEFÄHRTEN ist der einzige annehmbare Weg; auch wenn es schwer fällt, die gegenwärtigen Zustände mit ansehen zu müssen.

Der Sinn des Lebens ist eigentlich `NUR` ein emotionales Erlebnis und Glück und Unglück werden für uns nur aus den Gegensätzen heraus erlebbar. Frustation ist in diesem Zusammenhang oft der Wegbereiter für Aggression und konfuse Reaktionen. Andererseits sind auch Prozesse der Zerstörung und Entropie nicht chaotisch, sondern waren schon immer Teil der Evolution und sind in diesem Sinne - als Antagonisten - essentiell notwendig. Individuell können wir dieser mit Kreativität und Intelligenz begegnen;  und....  wir können diesen Prozesse verzögern, beschleunigen, verändern oder umleiten. Achten wir also mit Besonnenheit kritisch darauf, wie und warum, etwas unsere Aufmerksamkeit gewinnt.

Wir sind die Summe unserer Erkenntnisse , Erfahrungen und Erlebnisse; dass sich daraus entwickelnde GESAMTbewusstsein. Wir können das Leben durch den Rückblick verstehen und es in der Gegenwart ändern und (er)leben - hoffnungsvoll - für eine bewusster ausgerichtete humanistische Zukunft des Menschen. LE

Weiterführende Links: Empfehlungen:

Youtube: (Der wunderbare) Hans Peter Dürr

 

Youtube: Dr. Ulrich Warnke

 

Ludwig Eilers